Probleme beim Reiten

Probleme beim Reiten lösen & eine Einheit werden

Viele Reiter fokussieren sich vor allem aufs Reiten. Wenn hier irgendetwas nicht klappt, dann muss gehandelt werden. Doch meist (nicht immer!) sind diese Probleme bereits am Boden entstanden und werden nur auf den Pferderücken mitgenommen. 

Mögliche Probleme beim Reiten

  • Bocken
  • Steigen
  • Durchgehen
  • plötzliches Abwenden, Richtung Wechseln
  • Reiter abstreifen
  • zu schnell / zu langsam gehen
  • nicht zuhören
  • fehlende Konzentration
  • Scheuen
  • fehlende Durchlässigkeit
  • zu große / zu wenig Spannung
  • Ängste
  • Stagnation der Entwicklung
  • Kleben, Zackeln im Gelände
  • Stolpern
  • und so weiter

Wie bei Problemen am Boden auch, liegt die Ursache vieler Probleme beim Reiten an der Beziehung zwischen Mensch und Pferd. Wenn unserem Pferd nicht klar ist, dass es sich voll und ganz auf uns verlassen kann, dass wir es sinnvoll anführen und damit beschützen werden, egal, was auf uns zukommt, entsteht Angst. Wenn ein Pferd Angst hat, und zusätzlich das Gefühl hat, dass es auf sich allein gestellt ist, dann wird es Durchgehen, Scheuen, Bocken und Steigen oder sonst etwas machen, um sich zu retten und den Reiter ggf. loszuwerden. Auch fehlende Rittigkeit im Sinne von Zuhören, schnell Umsetzen, Durchlässigkeit und Präzision gehen oftmals auf das Konto einer nicht ganz harmonischen Beziehung. 

 

Wie also ändern bzw. das Problem lösen?

Nachdem geklärt wurde, ob das Pferd gesund ist, und ob das Equipment keine Schmerzen verursacht, ist der erste Schritt immer die Kommunikation und die Beziehung zwischen Reiter und Pferd zu überprüfen und zu verbessern sowie die Führungsfrage zu klären. All dies geschieht zuerst vom Boden aus. Denn ist dort alles klar und harmonisch, erledigen sich die Probleme unter dem Sattel oftmals von ganz allein. 

Dennoch üben wir das Ganze anschließend noch einmal vom Sattel aus. 

 

Spezielle Probleme, die z.B. aufgrund von schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit entstanden sind, bedürfen darüber hinaus einer eigenen Betrachtung. Hierfür entwickle ich ganz individuelle, auf das Pferd und den Reiter zugeschnittene Therapieansätze, die wir zu Beginn zu dritt einüben, und die der Reiter dann im Alltag auch immer wieder allein trainieren kann.

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