Probleme im Umgang

Probleme des Umgangs lösen & mehr Harmonie erreichen

Wir Menschen sind (wie unsere Pferde auch) Gewohnheitstiere. Es ist manchmal schier unglaublich, an was wir uns alles gewöhnen können. Und sobald wir uns an unbequeme oder unschöne Umstände gewöhnt haben, fallen sie uns auch gar nicht mehr auf. Was dann bleibt, ist ein allgemein ungutes Gefühl. Das Gefühl, dass irgendetwas nicht richtig läuft. Die Zweifel, ob man sich im Notfall wirklich auf sein Pferd verlassen könnte. Und die Enttäuschung, wenn es die Nähe seiner Kumpels unserer Gesellschaft vorzieht.

Mögliche Probleme des Umgangs

  • Pferd lässt sich nur mit großem Kraftaufwand von A nach B bewegen
  • Pferd geht unvorsichtig mit uns um (tritt uns auf den Zeh, knallt uns seinen Kopf unter die Nase, schiebt uns beiseite etc)
  • Pferd steht nicht still beim Putzen oder Satteln oder Aufsteigen
  • Pferd lässt sich nicht einfangen bzw. von der Koppel holen
  • Pferd klebt an seinen Kumpels
  • Pferd beißt und tritt
  • Pferd hat Angst vor dem Schmied
  • Pferd hat Angst vor dem Tierarzt
  • Pferd hat Angst vor der Schermaschine, Plastikband, Pfützen, Regenschirmen etc etc etc
  • Pferd lässt sich nicht verladen
  • Pferd reisst sich vom Führstrick los
  • Pferd grast, wo immer es Lust dazu hat
  • Pferd quetscht uns zwischen sich und dem Futtertrog ein, wenn es Futter gibt
  • Pferd geht nicht in die Waschbox, unters Solarium, lässt sich die Beine nicht abspritzen etc
  • und so weiter

Wir arrangieren uns meist damit. So lange, bis etwas passiert.

Das Pferd muss dringend in die Klinik, lässt sich aber nicht verladen. Das Pferd benötigt eine Spritze, lässt den Tierarzt aber nicht an sich heran. Wir werden verletzt oder das Pferd verletzt sich, weil es nicht mehr zu kontrollieren war. Oder wir begegnen plötzlich einem Pferd-Mensch-Paar, das in so unfassbarer Harmonie daher kommt, dass wir traurig werden, weil wir uns ein solches Miteinander aus tiefstem Herzen wünschen, aber bisher nicht erreichen konnten.

Und dann möchten wir etwas ändern, wissen aber nicht wie.

Ich kann Ihnen helfen, das „Wie“ zu verstehen und ich zeige Ihnen, wie Sie die gewonnen Erkenntnisse umsetzen können. Dabei ist es meist wichtig, sein Pferd zuerst einmal zu erkennen. Ich erkläre Ihnen, wie Pferde ticken und wie sie versuchen, sich uns verständlich zu machen. Denn Verstehen ist der erste Schritt zur Veränderung. Wenn Sie verstehen, warum Ihr Pferd das tut, was es tut, können Sie besser reagieren als bisher. Im zweiten Schritt zeige ich Ihnen, wie Sie mit Ihrem Pferd so kommunizieren können, dass es Sie versteht, und wie sie adäquat auf Ihr Pferd reagieren können.

Dieses Training, dass sich vor allem auf eine reibungslose Kommunikation und eine Verbesserung Ihrer Beziehung richtet, macht meist das explizite Arbeiten am Problem schon unnötig. Denn meist ist die Ursache für Probleme zwischen Mensch und Pferd immer die gleiche: die Beziehung stimmt nicht, die Kommunikation enthält Missverständnisse und die Führungsfrage ist unklar. Dennoch widmen wir uns anschließend auch noch dem speziellen Problem. Vor allem zeige ich Ihnen, wie Sie weiterhin daran arbeiten können.

Denn mir geht es nicht darum, mich unentbehrlich zu machen. Im Gegenteil. Es bringt Ihnen nichts, wenn Ihr Pferd nur auf mich gut reagiert. Ich möchte, dass SIE und Ihr Pferd eine Einheit werden. Ich zeige Ihnen nur den Weg. Gehen müssen Sie diesen selbst. So verläuft auch mein Training: Ich werde Ihnen das Wissen vermitteln. Ich werde Sie anleiten und Ihnen zeigen wie es geht. Und dann werde ich Sie unterstützen und absichern, während Sie selbst üben. Denn Sie müssen ein Gefühl dafür bekommen, wie es geht. Sie müssen wissen, wie Sie das Gelernte umsetzen und einüben können, auch dann, wenn ich nicht mehr da bin. Und dann ist es auch IHR Erfolg, wenn der Knoten platzt.

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