Therapie & Training

Lehrgänge, Seminare & Trainings

Seit dem Jahre 2000 beschäftige ich mich intensiv mit dem Verhalten von Pferden - sowohl mit den wissenschaftlichen Hintergründen als auch der täglichen Praxis. Mit der Ausbildung in Pferdepsychologie rundete ich meine Qualifikationen in diesem Bereich ab. Mein Wissen aus diesen Jahren Lernen, Beobachten und hartem Training kommt nun meinen Klienten zugute. In Trainingsstunden, Lehrgängen, Seminaren und (telefonischer) Beratung stehe ich Ihnen immer dann zur Seite, wenn Ihr Miteinander mit Ihrem Pferd nicht  so "rund" läuft, wenn die Entwicklung an einem bestimmten Punkt stagniert, wenn Angst im Spiel ist oder wenn es um die Ausbildung junger Pferde geht. Mein Spezialgebiet sind vor allem die besonders schwierigen Pferd-Mensch-Beziehungen.

 

Meine Themen: 

1.) Mein Spezialgebiet: die sogenannten "Problempferde"

Die Umschreibung "Problempferd" oder "schwieriges Pferd" bezieht sich meist auf unerwünschtes Verhalten wie Beißen, Schlagen, Buckeln, Durchgehen etc. Diese Schwierigkeiten gründen meit in Angst oder Agression - oftmals auch Mischformen - und haben gern auch zu tun mit erlerntem Verhalten und Fehlkonditionierungen.

Manche Probleme zwischen Mensch und Pferd sind so groß, dass die Beziehung in die "Problempferde-Schublade" gerät. Die Therapie eines solchen Pferdes ist vielleicht nicht unbedingt einfach, aber dennoch kein Hexenwerk. Es hat sich bewährt, das Training in mehreren Schritten zu gestalten: Als 1. arbeite ich mit dem Pferd allein, um z.B. Fehlkonditionierungen aufzuheben und ein "Umdenken" zu bewirken. 2. arbeite ich mit Ihnen allein, um Ihnen zu zeigen, wie Sie Ihre Ressourcen zielgerichtet nutzen und in Zukunft erfolgreicher kommunizieren können. Und 3. arbeite ich dann mit Ihnen beiden zusammen.

2.) Echte Verhaltensstörungen

In der Ethologie sind mit "echten Verhaltensstörungen" z.B. Koppen, Weben, Boxenlaufen, Headshaking, Automutulation usw gemeint.

Hier kommt vor allem der Prophylaxe eine entscheidende Bedeutung zu! Ich berate also Züchter und Pferdehalter gerne, um das Risiko zu reduzieren, dass sich derartige Störungen überhaupt entwickeln. Natürlich berate ich ebenso Pferdehalter, dessen Pferd bereits Verhaltensstörungen zeigt. Je früher Sie zu mir kommen, desto größer ist die Chance, dass wir noch etwas ändern können.

3.) Alltägliche Herausforderungen im Umgang und beim Reiten

Wenn 500 Kilo Lebendgewicht nicht so wollen wie wir, wird das tägliche Miteinander mindestens anstrengend wenn nicht sogar gefährlich. Das muss nicht sein. Der Alltag mit einem Pferd kann im wahrsten Sinne des Wortes "federleicht" sein. Denn wenn Sie wissen wie, können Sie Ihr Pferd mit der Berührung in der Stärke einer Feder von A nach B bewegen. Erst dann werden Sie wirklich verstehen, wie einfach und erholsam jedes kleinste Detail tatsächlich sein kann: Putzen, an der Hand bewegen, Reiten, Longieren, Verladen, Schmied- und Tierarztbesuche, Wurmkur geben, und so weiter... 

4.) Angst beim Reiten 

Solange wir Lernen geschehen Fehler. Das ist ganz normal. Doch beim Reiten bzw. im Umgang mit dem Pferd können Fehler ganz schön schmerzhafte Folgen haben. Und manchmal entsteht daraus Angst. 

Für Angst braucht sich niemand zu schämen, denn Angst rettet evolutionär gesehen unser Leben. Aber deswegen mit dem Reiten aufzuhören oder sich jeden Tag zu quälen, muss dennoch nicht sein. Denn mit Angst umgehen zu lernen, kann man Lernen. Und das Tolle ist: Wenn Sie das gelernt haben, wird das nicht nur Ihr Reiterlebnis verändern, sondern Ihr ganzes Leben!

5) Ausbildung junger Pferde

"Was Hänschen nicht kann, lernt Hans nimmermehr!" heißt es in einem weisen Spruch. Ganz so weit würde ich nicht gehen, denn auch ein altes Pferd kann umlernen. Doch je älter das Pferd, desto zeitaufwendiger und anstrengender wird das Training. Und vom Freizeitpferd bis zum Spitzensportler gilt: je stabiler die Grundlagen sind, desto erfolgreicher das weitere Zusammensein. 

 

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Meine Angebote

 

I). "Problempferde"-Training

Schwerwiegende Probleme bedürfen einer besonderen Betreuung. Manchmal ist es nötig, dass ich zuerst mit dem Pferd allein arbeite, dann mit dem Menschen allein und erst dann beide wieder zusammen bringe. Hierzu kann eine vorübergehende Unterbringung des Pferdes bei uns sinnvoll sein. 

II.) Seminare & Kurse

An Wochenendseminaren, regelmäßigen Kursen oder Intensivtrainigs für eine ganze Woche vermittle ich einer Gruppe von Pferdeleuten theoretisches und praktisches Wissen rund um das Verhalten von Pferden und das Miteinander von Mensch und Pferd auf dem Boden und im Sattel.

III). Einzel-Training & Beratung

Oftmals sind die Probleme oder Fragestellungen so speziell und individuell, dass Pferdeleute eine genau auf sie zugeschnittene Betreuung benötigen. Je nach Entfernung und Anliegen besuche ich Sie, Sie kommen zu mir oder ich coache Sie aus der Ferne via Video und Telefon. 

 

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