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21
Jan 2017

Jede Bewegung ist ein Satz

21.01.2017 - 12:43
von Herdis Hiller
(Kommentare: 1)

Unsere Tiere kommunizieren ständig mit uns. Und diese Sprache geht so weit über die klassischen Signale wie Wiehern oder Ohren anlegen hinaus, dass wir Menschen sie oftmals schwer verstehen können. Denn die Sprache der Tiere kann man selten hören. Viel mehr kann man sie sehen und fühlen. Doch wir Menschen sind so sehr auf unser Gehör fixiert, was Kommunikation angeht, dass wir auf den Augen blind sind. 

Wir sind so blind, dass die intelligentesten Tierarten bereits anfangen, unsere Sprache zu lernen: Katzen zum Beispiel passen sich unserer Kommunikation an. Untereinander gibt es bei ihnen kaum eine lauthafte Kommunikation - doch mit uns Menschen werden viele Katzen zu richtigen Plaudertaschen. Sie sind so schlau, dass sie neben ihrer Katzen-Muttersprache die Fremdsprache Mensch gelernt haben. Auch bei domestizierten Pferden scheint mir die Kommunikation über Laute deutlich ausgeprägter als bei wilden Pferden zu sein. (Logisch, denn in freier Natur ist es nicht immer so sinnvoll, lautstark auf sich aufmerksam zu machen.)

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09
Jan 2017

Umziehen ohne Trauma-Potenzial

09.01.2017 - 11:17
von Herdis Hiller
(Kommentare: 0)

Für uns Menschen ist ein Umzug meist eine aufregende und schöne Sache - vor allem ist sie nicht weltbewegend. Denn wir nehmen ja all unseren Hausstand, unsere geliebten Menschen und Tiere mit. Für Pferde hingegen ist ein Umzug der Verlust von fast allem, was ihnen Halt, Sicherheit, Vertrauen und Nähe gibt. Geschieht der Umzug unvorbereitet, auf eine ungünstige Art und Weise und zu einem schlechten Zeitpunkt, kann dieser zu einem Trauma für das Pferd werden.

Die meisten Pferde sind mindestens ein halbes Jahr von den negativen Auswirkungen eines Umzugs betroffen - manche auch deutlich länger. Das zeigt, wie schwerwiegend ein Umzug für Pferde ist - und wie wichtig es darum ist, dass wir unser Pferd bestmöglich darauf vorbereiten und Umzüge nicht leichtfertig in Betracht ziehen. 

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29
Dez 2016

Warum Einreiten nicht unbedingt mit Reiten zu tun hat

29.12.2016 - 19:00
von Herdis Hiller
(Kommentare: 9)

Das Einreiten junger Pferde hat meiner Ansicht nach 3 Aspekte:
1. Die körperlichen Voraussetzungen und Fähigkeiten des Pferdes, um sich unter dem Reitergewicht ausbalancieren und das Gewicht des Reiters tragen zu können, ohne Schaden am Bewegungsapparat zu nehmen.
2. Die technischen Fertigkeiten wie z.B. das Erlernen der Reiterhilfen (Gewichtshilfen, Zügelhilfen usw.) und dessen Umsetzung.
3. Die psychische und nervliche Gewöhnung und Verlässlichkeit.

Gerade intelligente und körperbewusste Pferde können das Ausbalancieren unter dem Reiter und die Hilfengebung innerhalb kurzer Zeit erlernen. Das verleitet natürlich dazu, sofort loszulegen. Doch nicht immer ist das auch wirklich sinnvoll…

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